Größenbemessung für Hardware und Infrastruktur
Der ESET PROTECT Server-Computer sollte die Hardwareempfehlungen in der folgenden Tabelle erfüllen.
Anzahl Clients |
ESET PROTECT Server + SQL-Datenbankserver |
||||
---|---|---|---|---|---|
Prozessorkerne |
CPU-Taktfrequenz (GHz) |
RAM (GB) |
Datenträger1 |
Datenträger-IOPS2 |
|
Bis zu 1.000 |
4 |
2.1 |
4 |
Einfach |
500 |
5.000 |
8 |
2.1 |
8 |
1.000 |
|
10,000 3 |
4 |
2.1 |
16 |
Separat |
2.000 |
20.000 |
4 |
2.1 |
16 |
4.000 |
|
50.000 |
8 |
2.1 |
32 |
10.000 |
|
100.000 |
16 |
2.1 |
64+ |
20.000 |
1 Einfacher / separater Datenträger – Wir empfehlen, die Datenbank für Systeme mit mehr als 10.000 Clients auf einem separaten Datenträger zu installieren.
2 IOPS (E/A-Operationen pro Sekunde) - Mindestanforderung.
•Wir empfehlen einen Wert von etwa 0,2 IOPS pro verbundenem Client, aber nicht weniger als 500.
•Sie können den IOPS-Wert Ihres Datenträgers mit dem Tool diskspd und dem folgenden Befehl überprüfen:
Anzahl Clients |
Befehl |
---|---|
Bis zu 5.000 Clients |
diskspd.exe -c1000M -b4K -d120 -Sh -r -z -w50 C:\testfile.dat |
Mehr als 5.000 Clients |
diskspd.exe -c10000M -b4K -d600 -Sh -r -z -w50 C:\testfile.dat |
3 siehe Beispielszenario für die Umgebung mit 10.000 Clients.
Datenträgerempfehlungen
Der Datenträger ist der wichtigste Faktor für die Leistung von ESET PROTECT On-Prem.
•Die SQL Server-Instanz kann Ressourcen mit dem ESET PROTECT Server teilen, um die Nutzung zu optimieren und die Latenz zu minimieren. Führen Sie den ESET PROTECT Server und den Datenbankserver auf einem einzigen Computer aus, um die Leistung von ESET PROTECT On-Prem zu verbessern.
•Sie können die Leistung des SQL-Servers verbessern, indem Sie Datenbank und Transaktions-Log-Dateien auf separaten Datenträgern ablegen, vorzugsweise auf separaten physischen SSD-Laufwerken.
•In Systemen mit einem einzelnen Laufwerk sollten Sie ein SSD-Laufwerk verwenden.
•Wir empfehlen, eine All-Flash-Architektur zu verwenden. Solid-State-Datenträger (SSD) sind wesentlich schneller als herkömmliche HDD-Laufwerke.
•Für Konfigurationen mit großem Arbeitsspeicher reicht eine SAS-Einrichtung mit R5 aus. Getestete Konfiguration: 10x 1,2 TB SAS-Laufwerke in R5 – zwei Paritätsgruppen in RAID 4+1 ohne zusätzliches Caching.
•Die Leistung verbessert sich nicht, wenn Sie ein für Unternehmen ausgelegtes SSD-Laufwerk mit hohem IOPS-Wert verwenden.
•Eine Kapazität von 100 GB ist ausreichend für beliebig viele Clients. Falls Sie die Datenbank häufig sichern, brauchen Sie unter Umständen eine höhere Kapazität.
•Verwenden Sie kein Netzlaufwerk, um die Leistung von ESET PROTECT On-Prem nicht zu beeinträchtigen.
•Falls Sie eine mehrschichtige Speicherinfrastruktur mit Unterstützung für Online-Speichermigration verwenden, sollten Sie zunächst langsamere gemeinsam genutzte Speicherstufen verwenden und die Leistung von ESET PROTECT On-Prem überwachen. Wenn die Lese-/Schreiblatenz 20 ms überschreitet, können Sie Ihre Speicherebene unterbrechungsfrei auf eine schnellere Ebene migrieren, um das kostengünstige Backend zu nutzen. Dieser Vorgang kann auch in einem Hypervisor ausgeführt werden, wenn Sie ESET PROTECT On-Prem als virtuelle Maschine verwenden.
Größenempfehlungen für unterschiedliche Clientanzahlen
Hier finden Sie die Leistungsergebnisse für virtuelle Umgebungen mit einer bestimmten Anzahl an Clients über ein Jahr hinweg.
Die Datenbank und ESET PROTECT On-Prem wurden auf separaten virtuellen Maschinen mit identischen Hardwarekonfigurationen ausgeführt. |
Prozessorkerne |
CPU-Taktfrequenz (GHz) |
RAM (GB) |
Leistung |
||
---|---|---|---|---|---|
10.000 Clients |
20.000 Clients |
40.000 Clients |
|||
8 |
2.1 |
64 |
Hoch |
Hoch |
Normal |
8 |
2.1 |
32 |
Normal |
Normal |
Normal |
4 |
2.1 |
32 |
Normal |
Normal |
Niedrig |
2 |
2.1 |
16 |
Niedrig |
Niedrig |
Ungenügend |
2 |
2.1 |
8 |
Sehr niedrig |
Sehr niedrig |
Ungenügend |