ESET Server Security – Inhaltsverzeichnis

Befehle

Dieser Abschnitt enthält einige grundlegende eShell-Befehle mit einer Beschreibung.


Hinweis

Bei der Befehlseingabe müssen Sie nicht auf Groß- und Kleinschreibung achten. Der Befehl wird unabhängig davon ausgeführt, ob Sie Groß- oder Kleinbuchstaben verwenden.

Beispielbefehle (Befehle im Kontext ROOT):

ABOUT

Zeigt Programminformationen an. Hier finden Sie die folgenden Informationen:

Name und Versionsnummer der installierten ESET-Sicherheitsanwendung.

Betriebssystem und allgemeine Hardwareinformationen.

Benutzername (inklusive Domäne), vollständiger Computername (FQDN, falls Ihr Server Mitglied einer Domäne ist) und Lizenzname.

Installierte Komponenten Ihrer ESET-Sicherheitsanwendung inklusive der Versionsnummern aller Komponenten.

KONTEXTPFAD:

root

PASSWORT

Wenn Sie passwortgeschützte Befehle ausführen möchten, werden Sie aus Sicherheitsgründen in der Regel aufgefordert, ein Passwort einzugeben. Dies betrifft Befehle, die zum Beispiel die Deaktivierung des Schutzes zur Folge haben oder die Konfiguration von ESET Server Security beeinflussen könnten. Jedes Mal, wenn ein solcher Befehl ausgeführt werden soll, muss das Passwort eingegeben werden. Sie können dieses Passwort definieren, um nicht jedes Mal ein Passwort eingeben zu müssen. eShell speichert das Passwort und gibt es automatisch ein, wenn ein passwortgeschützter Befehl ausgeführt wird.


Hinweis

Das festgelegte Passwort gilt nur für die aktuelle eShell-Sitzung im interaktiven Modus. Wenn Sie eShell beenden, wird das festgelegte Passwort gelöscht. Für die nächste Ausführung von eShell müssen Sie das Passwort erneut festlegen.

Das festgelegte Passwort kann auch für die Ausführung unsignierter Batchdateien oder Skripts verwendet werden. Legen Sie die ESET-Shell-Ausführungsrichtlinie auf Vollzugriff fest, wenn Sie unsignierte Batchdateien ausführen möchten. Hier ein Beispiel für eine solche Batch-Datei:

eshell set password plain <yourpassword> "&" features computer set status-real-time disabled

 

Dieser verkettete Befehl legt das Passwort fest und deaktiviert den Schutz.


Wichtig

Verwenden Sie nach Möglichkeit immer signierte Batchdateien. Auf diese Weise müssen Sie keine Klartextpasswörter in den Batchdateien verwenden (mit der oben beschriebenen Methode). Unter Batchdateien / Skripts (Abschnitt „Signierte Batchdateien“) finden Sie weitere Details.

KONTEXTPFAD:

root

SYNTAX:

[get] | password

set password [plain <password>]

VORGÄNGE:

get - Zeigt Passwort an

set - Legt Passwort fest oder löscht es

ARGUMENTE:

plain - Parameter zum Umschalten der Passworteingabe

password - Passwort

pscredential - Passwort aus serialisiertem Windows PowerShell PSCredential-Objekt lesen

clixml – Pfad zur Datei mit CLI-XML-basierter Darstellung des PSCredential-Objekts (Serialisierung über das Cmdlet Export-Clixml cmdlet)


BEISPIEL

set password plain <yourpassword> - Legt das Passwort für passwortgeschützte Befehle fest

set password - Löscht das Passwort


BEISPIEL

get password - Mit diesem Befehl können Sie überprüfen, ob ein Passwort konfiguriert wurde. Es werden nur Sternchen "*" angezeigt, nicht das eigentliche Passwort. Wenn keine Sternchen sichtbar sind, dann wurde auch kein Passwort festgelegt

set password plain <yourpassword> - Festgelegtes Passwort speichern

restore password - Festgelegtes Passwort löschen

STATUS

Zeigt den aktuellen Echtzeit-Schutzstatus von ESET Server Security an, und Sie können den Schutz anhalten oder fortsetzen (ähnlich wie im Programmfenster).

KONTEXTPFAD:

features computer

 

SYNTAX:

[get] status-real-time

set status-real-time enabled | disabled  [ 10m | 30m | 1h | 4h | temporary ]

restore status-real-time

 

VORGÄNGE:

get - Aktuelle Einstellung/Status zurückgeben

set - Wert/Status festlegen

restore - Standardeinstellungen/-objekt/-datei wiederherstellen

ARGUMENTE:

enabled - Funktion aktivieren

disabled - Funktion deaktivieren

10m - 10 Minuten lang deaktivieren

30m - 30 Minuten lang deaktivieren

1h - 1 Stunde lang deaktivieren

4h - 4 Stunden lang deaktivieren

temporary - Bis zum Neustart deaktivieren


Hinweis

Es ist nicht möglich, alle Schutzfunktionen mit einem einzigen Befehl zu deaktivieren. Mit dem Befehl status (im root-Verzeichnis) können Sie die Schutzfunktionen und Module einzeln verwalten. Jede Schutzfunktion und jedes Modul verwendet einen eigenen status-Befehl.

Liste der Funktionen mit status-Befehl:

Funktion

Kontext und Befehl

Automatische Ausschlüsse

COMPUTER AUTO-EXCLUSIONS STATUS

ESET-Cluster

TOOLS CLUSTER STATUS

Echtzeit-Dateischutz

COMPUTER REAL-TIME STATUS

Gerätesteuerung

DEVICE STATUS

Host Intrusion Prevention System (HIPS)

COMPUTER HIPS STATUS

Erweiterte Speicherprüfung

 

Exploit-Blocker

 

Ransomware-Schutz

 

Präsentationsmodus

TOOLS PRESENTATION STATUS

Firewall

 

Netzwerkangriffsschutz (IDS)

NETWORK ADVANCED STATUS-IDS

Botnetz-Schutz

NETWORK ADVANCED STATUS-BOTNET

Netzwerkisolierung

NETWORK ADVANCED STATUS-ISOLATION

Web-Schutz

WEB-AND-EMAIL WEB-ACCESS STATUS

Phishing-Schutz

WEB-AND-EMAIL ANTIPHISHING STATUS

E-Mail-Client-Schutz

WEB-AND-EMAIL MAIL-CLIENT STATUS

Diagnose-Logging

TOOLS DIAGNOSTICS STATUS

VIRLOG

Alias für den Befehl LOG DETECTIONS. Er eignet sich, wenn Sie sich Informationen zu erkannter eingedrungener Schadsoftware anzeigen lassen wollen.

WARNLOG

Alias für den Befehl LOG EVENTS. Er eignet sich, wenn Sie sich Informationen zu verschiedenen Ereignissen anzeigen lassen wollen.