E-Mail-Benachrichtigungen

ESET NOD32 Antivirus kann automatisch E-Mail-Benachrichtigungen senden, wenn ein Ereignis mit dem ausgewählten Informationsumfang auftritt. Aktivieren Sie die Option Benachrichtigungen per E-Mail versenden, um die E-Mail-Benachrichtigungen zu aktivieren.

CONFIG_NOTICE

SMTP Server

SMTP-Server – Der SMTP-Server, über den Benachrichtigungen verschickt werden (z. B. smtp.provider.com:587, der Standardport ist 25).

note

HINWEIS

ESET NOD32 Antivirus unterstützt SMTP-Server mit TLS-Verschlüsselung.

Benutzername und Passwort – Falls der SMTP-Server Authentifizierung erfordert, geben Sie hier einen gültigen Benutzernamen und das Passwort für den SMTP-Server ein.

Absenderadresse – Geben Sie die Adresse an, die in Ereignismeldungen als Absender angezeigt werden sein soll.

Empfängeradressen – Geben Sie die Empfängeradressen an, die in Ereignismeldungen als Empfänger angezeigt werden sein sollen. Sie können mehrere Werte mit Semikolon „;“ als Trennzeichen eingeben.

TLS aktivieren - Warnungs- und Benachrichtigungs-E-Mails mit TLS-Verschlüsselung sichern.

SMTP-Verbindung testen - Eine Test-E-Mail wird an die E-Mail-Adresse des Empfängers gesendet. SMTP-Server, Benutzer, Passwort, Absenderadresse und Empfängeradressen müssen ausgefüllt werden.

E-Mail-Einstellungen

Im Dropdownmenü Informationsumfang der Meldungen können Sie festlegen, für welchen anfänglichen Schweregrad Benachrichtigungen gesendet werden sollen.

Diagnose– Alle Meldungen höherer Stufen und alle sonstigen Informationen, die für das Beheben von Fehlern wichtig sein können, werden protokolliert.

Informationen– Informationsmeldungen, wie nicht standardmäßige Netzwerkereignisse und erfolgreiche Updates, sowie alle Meldungen höherer Stufen werden protokolliert.

Warnungen– Schwerwiegende Fehler und Warnmeldungen werden aufgezeichnet (z. B. Anti-Stealth wird nicht ordnungsgemäß ausgeführt oder bei einem Update ist ein Fehler aufgetreten).

Fehler– Fehler (z. B. Dokumentschutz nicht gestartet) und schwerwiegende Fehler werden aufgezeichnet.

Kritische Warnungen– Nur kritische Fehler werden aufgezeichnet, z. B. Fehler beim Starten des Virenschutz-Moduls oder ein infiziertes System.

TLS aktivieren – Die von der TLS-Verschlüsselung unterstützten Warnungen und Hinweismeldungen werden verschickt.

Jede Benachrichtigung in einer getrennten E-Mail senden – Wenn diese Option aktiviert ist, erhält der Empfänger für jede einzelne Benachrichtigung eine separate E-Mail. Dies kann dazu führen, dass innerhalb kurzer Zeit eine große Anzahl E-Mails empfangen werden.

Intervall bis zum Senden neuer Benachrichtigungs-E-Mails (Min.) – Intervall in Minuten, nach dem neue Benachrichtigungen per E-Mail gesendet werden. Wenn der Wert auf „0“ festgelegt wird, werden die Benachrichtigungen sofort gesendet.

Format von Meldungen

Ereignismeldungen werden als E-Mails oder LAN-Nachrichten (Windows-Messaging-Dienst) an Remotebenutzer oder Systemadministratoren weitergeleitet. Das Standard-Nachrichtenformat ist für die meisten Einsatzfälle ausreichend. Sie können das Format der Meldungen bei Ereignissen jedoch auch anpassen.

Format der Meldungen bei Ereignissen - Format der Meldungen bei auf Remotecomputern angezeigten Ereignissen.

Format der Meldungen bei Bedrohungen – Warnungen und Benachrichtigungen besitzen ein vordefiniertes Standardformat. Dieses Format sollte nicht geändert werden. Unter bestimmten Umständen (etwa, wenn Sie ein automatisiertes E-Mail-Verarbeitungssystem verwenden) ist es jedoch möglicherweise erforderlich, das Meldungsformat zu ändern.

Zeichensatz - Konvertiert eine E-Mail-Nachricht in den ANSI-Zeichensatz gemäß der Windows-Regionseinstellungen (z. B. windows-1250, Unicode (UTF-8), ACSII 7-bit oder Japanisch (ISO-2022-JP)). Dabei wird beispielsweise "á" in "a" geändert, und unbekannte Zeichen in "?").

Quoted-Printable-Kodierung verwenden – Die E-Mail-Nachrichtenquelle wird in das Quoted-Printable-Format (QP) konvertiert, das ASCII-Zeichen verwendet und besondere regionale Zeichen in der E-Mail korrekt im 8-Bit-Format überträgt (áéíóú).

%TimeStamp% – Datum und Uhrzeit des Ereignisses

%Scanner% – betroffenes Modul

%ComputerName% – Name des Computers, auf dem die Warnmeldung aufgetreten ist

%ProgramName% – Programm, das die Warnung erzeugt hat

%InfectedObject% – Name der infizierten Datei, Nachricht usw.

%VirusName% – Angabe des Infektionsverursachers

%Action% – bei der Infiltration durchgeführte Aktion

%ErrorDescription% – Beschreibung eines nicht durch einen Virus ausgelösten Ereignisses

Die Schlüsselwörter %InfectedObject% und %VirusName% werden nur in Warnmeldungen bei Bedrohungen verwendet, %ErrorDescription% nur in Ereignismeldungen.