Cloudbasierter Schutz

ESET LiveGrid® basiert auf dem ESET ThreatSense.Net -Frühwarnsystem und arbeitet mit von ESET-Anwendern weltweit übermittelten Daten, die es an das ESET-Virenlabor sendet. ESET LiveGrid® stellt verdächtige Samples und Metadaten „aus freier Wildbahn“ bereit und gibt uns so die Möglichkeit, unmittelbar auf die Anforderungen unserer Kunden zu reagieren und sie vor den neuesten Bedrohungen zu schützen.

Benutzer können sich direkt im Programmfenster oder im jeweiligen Kontextmenü anzeigen lassen, wie Ausgeführte Prozesse oder Dateien eingeschätzt werden. Zudem sind über ESET LiveGrid® weitere Informationen verfügbar. Als Benutzer haben Sie zwei Möglichkeiten:

1.Sie können ESET LiveGrid® deaktiviert lassen. Die Funktionalität der Software geht nicht verloren, in einigen Fällen reagiert ESET NOD32 Antivirus jedoch möglicherweise schneller auf neue Bedrohungen, wenn ESET LiveGrid® aktiviert ist.

2.Sie können ESET LiveGrid® so konfigurieren, dass Informationen über neue Bedrohungen und Fundstellen von gefährlichem Code übermittelt werden. Die Informationen bleiben anonym. Diese Datei kann zur detaillierten Analyse an ESET gesendet werden. Durch die Untersuchung dieser Bedrohungen kann ESET die seine Erkennungssoftware aktualisieren und verbessern.

ESET LiveGrid® sammelt Daten über neue Bedrohungen, die auf Ihrem Computer erkannt wurden. Dazu können auch Proben oder Kopien der Datei gehören, in der eine Bedrohung aufgetreten ist, der Pfad zu dieser Datei, der Dateiname, Datum und Uhrzeit, der Prozess, über den die Bedrohung auf Ihrem Computer in Erscheinung getreten ist, und Informationen zum Betriebssystem des Computers.

ESET NOD32 Antivirus Ist standardmäßig so konfiguriert, dass verdächtige Dateien zur genauen Analyse beim ESET-Virenlabor eingereicht werden. Dateien mit bestimmten Erweiterungen (z. B. .doc oder .xls) sind immer von der Übermittlung ausgeschlossen. Sie können andere Dateierweiterungen hinzufügen, wenn es bestimmte Dateitypen gibt, die Sie oder Ihr Unternehmen nicht übermitteln möchten.

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Weitere Informationen

Weitere Informationen zu ESET LiveGrid® finden Sie im Glossar.

Beachten Sie unsere illustrierten Anweisungen auf Englisch und in verschiedenen weiteren Sprachen dazu, wie Sie ESET LiveGrid® in ESET NOD32 Antivirus aktivieren oder deaktivieren können.


Das Reputationssystem von ESET LiveGrid® arbeitet mit Cloud-basierten Positiv- und Negativlisten. Um auf die Einstellungen von ESET LiveGrid® zuzugreifen, öffnen Sie durch Drücken der Taste F5 die erweiterten Einstellungen und wählen Sie Tools > .

Cloudbasierter Schutz in den erweiterten Einstellungen

An ESET LiveGrid® teilnehmen (empfohlen)– Das ESET LiveGrid®-Reputationssystem erhöht die Wirksamkeit der ESET-Sicherheitslösungen, indem es gescannte Dateien mit Positiv- und Negativlisten in einer Datenbank in der Cloud vergleicht.

ESET LiveGrid®-Feedbacksystem aktivieren – Die Daten werden zur weiteren Analyse an das ESET-Virenlabor übermittelt.

Absturzberichte und Diagnosedaten senden – Daten wie Absturzberichte und Speicherabbilder von Modulen werden übermittelt.

Anonyme Statistiken senden– Zulassen, dass ESET Informationen über neu erkannte Bedrohungen erfasst, wie den Bedrohungsnamen, das Datum und die Uhrzeit der Erkennung, die Erkennungsmethode und verknüpften Metadaten oder die Produktversion und -konfiguration, einschließlich Daten zum System.

E-Mail-Adresse für Rückfragen (optional) – Sie können mit den verdächtigen Dateien eine E-Mail-Adresse für Rückfragen angeben, wenn zur Analyse weitere Informationen erforderlich sind. Beachten Sie, dass Sie nur dann eine Antwort von ESET erhalten, wenn weitere Informationen von Ihnen benötigt werden.

Proben einreichen

Infizierte Proben automatisch einreichen

Diese Option sendet alle infizierten Proben zur Analyse und Verbesserung der zukünftigen Erkennung an ESET. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Alle infizierten Proben

Alle Proben mit Ausnahme von Dokumenten

Nicht übermitteln

Verdächtige Proben automatisch einreichen

Ausführbare DateienDateien mit den Endungen .exe, .dll, .sys.

ArchiveDateien mit den Endungen .zip, .rar, .7z, .arch, .arj, .bzip, .gzip, .ace, .arc, .cab.

ArchiveDateien mit den Endungen .bat, .cmd, .hta, .js, .vbs, .ps1.

Archive – Andere Dateitypen wie etwa .jar, .reg, .msi, .sfw, .lnk.

Mögliche Spam-E-Mails – Senden Sie mögliche Spam-Komponenten oder ganze Spam-E-Mails mit Anhang zur weiteren Analyse an ESET. Diese Option verbessert die globale Spam-Erkennung inklusive der zukünftigen Spam-Erkennung für Sie selbst.

Dokumente – Microsoft Office-Dokumente und PDF-Dokumente mit aktiven Inhalten.

Ausschlussfilter

Mit dem Ausschlussfilter können Sie bestimmte Dateien/Ordner von der Übermittlung ausschließen. So kann es beispielsweise nützlich sein, Dateien mit vertraulichen Informationen wie Dokumente oder Tabellenkalkulationen auszuschließen. Hier eingetragene Dateien werden nicht an ESET übermittelt, auch wenn sie verdächtigen Code enthalten. Einige typische Dateitypen sind bereits in der Standardeinstellung in die Liste eingetragen (.doc usw.). Sie können weitere Dateien zur Ausschlussliste hinzufügen.


Wenn Sie ESET LiveGrid® einige Zeit verwendet haben, kann es sein, dass auch nach dem Deaktivieren des Systems noch einige Datenpakete zum Senden vorliegen. Derartige Datenpakete werden auch nach der Deaktivierung noch an ESET gesendet. Nachdem alle aktuellen Informationen versendet wurden, werden keine weiteren Pakete mehr erstellt.